MPZ-Delmenhorst

Medieneinsatz im Unterricht – warum eigentlich?

Der richtige Umgang mit Medien ist eine Schlüsselkompetenz, die in unserer heutigen Informationsgesellschaft zunehmend wichtiger wird. Doch was müssen Kinder in der Schule lernen bzw. können? Welche Kompetenzen werden später, nach der Beendigung der Schulzeit benötigt?

Die Stärkung der Medienkompetenz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Dynamik der Entwicklung in diesem Bereich stellt die Akteure im Bildungswesen ständig vor neue Herausforderungen. Die SchülerInnen sollen den komplexen, ständig in Veränderung befindlichen medialen Anforderungen in Ausbildung und Beruf gewachsen bleiben.

Durch anwendungsbezogene bzw. handlungsorientierte Aufgaben werden herausfordernde und kognitiv aktivierende Lernprozesse gestaltet. Diese Lernprozesse können hervorragend durch den Medieneinsatz positiv unterstützt und ausgestaltet werden.

Die Medienkompetenzentwicklung ist ein Schritt bei der Ausgestaltung des - Orientierungsrahmens Schulqualität in Niedersachsen - .

Als Leitziel könnte benannt werden:

· Medienkompetenz als integralen Bestandteil
in den Unterricht einbeziehen

Folgende Maßnahmen könnten in den Unterricht einbezogen werden:

¤ Bedienen / Anwenden

¤ Informieren / Recherieren

¤ Kommunizieren / Kooperieren —

¤ Produzieren / Präsentieren ­

¤ Analysieren / Reflektieren

Daraus lassen sich wiederum kleinschrittige Ziele formulieren und später auch evaluieren:

Ein Audio-Produkt muss jeder Schüler im „7" Jahrgang erstellen. Die SchülerInnen können Audioaufnahmen aufnehmen, abspielen, schneiden und dramaturgisch zusammensetzen. Es können Hörspiele, Podcasts, Interviews, Audio-Guides etc.erstellt werden.